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Erdnüsse enthalten Phytosterin

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Wissenschaftlichen Studien zufolge enthalten Erdnüsse Phytosterine. Diesen Inhaltsstoffen wird zuge-traut, eine wichtige Substanz im Kampf gegen Dickdarm-, Prostata- und Brustkrebs zu sein, den häuf-igsten Krebsarten in Industrie-ländern. Phytosterine, die zu der grossen Gruppe, der so genannten sekundären Pflanzenstoffe gehören, sind ganz natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen.
Sie sind in hohen Konzentrationen in verschiedenen Pflanzenölen, Samen und Hülsenfrüchten sowie in Erd-nüssen enthalten.Amerikanische For-schungen ergaben, dass Erdnüsse und Erdnussprodukte besonders hoch-wertige Phytosterin-Quellen sind. So ist zum Beispiel der Phytosterin-Gehalt von Erdnussöl noch höher als der von Olivenöl.
Es wird vermutet, dass Phyto-sterine das Risiko einer Reihe von Krankheiten, so auch  Herz-Kreis-lauferkrankungen und Krebs, re-duzieren können.
Das Beta-Sitosterin, das in hohen Konzentrationen in Erdnüssen und Erdnussprodukten vorkommt, ist ein-es der Phytosterine, die im Mittel-punkt des Forschungs-interesses ste-hen. Die Vermutung einer Anti-Krebs-Wirkung dieser Gruppe von Pflanzen-inhaltsstoffen basiert auf unter-schiedlichen Mechanismen, beispiels-weise der Verhinderung einer unkon-trollierten Zellteilung sowie einem vermehrten Zelltod von Krebszellen.
Der Zusammenhang zwischen einer phytosterinreichen Kost und einem verminderten Wachstum und Metastasenbildung bei Brustkrebs wurde kürzlich in Tierversuchen nachgewiesen.
Im Vergleich zu den mit einer cholesterinreichen Kost gefütterten Tiere blieb das Tumorwachstum bei den mit Phytosterin gefütterten Art-genossen um rund ein Drittel zurück. Ausserdem hatten die mit Phytosterin versorgten Tiere 20 Prozent weniger Lymphknotenmetastasen als die Ver-gleichsgruppe.
Obgleich die Antikrebs-Wirkung der Phytosterine noch nicht abschließend wissenschaftlich belegt ist, wird der Enthusiasmus verständlich, den einige Forscher dieser Gruppe von Pflanzen-inhaltsstoffen entgegenbringen.
Die Beweise häufen sich, dass Phytosterine auch positive Wir-kungen auf den Cholesterinspiegel haben können, indem sie die Cholesterinaufnahme aus dem Darm vermindern. Deshalb kann der regelmäßige Verzehr von Erdnüssen und daraus hergestellten Produkten einen positiven Effekt auf das Cholesterin haben.
Eine aktuelle Studie aus den USA un-terstützt diese These. Wissenschaftler der Penn State University haben her-ausgefunden, dass zwei bis drei Por-tionen Erdnüsse oder Erdnusscreme täglich das Cholesterin um 11 bis 14 Prozent senken können.
Im Vergleich zu einer durchschnit-tlichen amerikanischen Kost redu-zierte die erdnussreiche Diät das Risiko, eine Herzkreislauferkran-kung zu erleiden, um bis zu 21 Prozent. Eine fettreduzierte Ernähr-ung hingegen minderte das Risiko, an Herz-Kreislauf-Problemen zu erkran-ken, lediglich um 12 Prozent. In den USA bieten mittlerweile viele Lebens-mittelhersteller Produkte wie Salat-dressings und Margarinen an, die mit unterschiedlichen sekundären Pflan-zenstoffen angereichert wurden.
Zusätzlich zu dem beachtlichen Gehalt an Phytosterinen enthalten Erdnüsse herzfreundliche, einfach ungesättigte Fettsäuren sowie ver-schiedene andere Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamin E, Kalium, Magnesium, Zink und Ballast-stoffe.
Durch diese Eigenschaften können Erdnüsse einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten. Erdnüsse enthalten auch Resveratrol (das auch in Rot-wein enthalten ist), Pflanzensterine und andere sekundäre Pflanzenstoffe. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass diese Inhaltsstoffe Eigen-schaften haben, die vor Herzer-krankungen schützen und Krebs-erkrankungen hemmen können.




DR. MUTH Communications, Hamburg info@mprdrmuth.de