![]() |
|
Wie 'Die Nuss, die eigentlich eine Bohne ist' wächst zurück |
![]() |
||||||
|
Die Erdnuss ist eine ungewöhnliche Pflanze, denn sie blüht oberirdisch, doch ihre Früchte
wachsen unterirdisch . Ein typischer Irrtum be-züglich des Wachstums der Erdnuss ist, dass sie auf
Bäumen wachsen (wie Walnüsse oder Pekanüsse) oder dass sie wie die Kartoffel als Teil einer Wurzel wachsen.
Die
Erdnuss-Samen (Kerne) entwickeln sich zu einer grünen, ca. 45 cm hohen Pflanze mit ovalen Blättern,
die rund um den unteren Teil der Pflanze herum zarte Blüten ausbildet. Diese Blüten bestäuben sich selbst
und verlieren dann, wenn der befruchtete Fruchtknoten sich zu verlängern beginnt, ihre Blütenblätter.
Der knospende Fruchtknoten oder sogenannte 'Stift' wächst nach unten weg von der Pflanze, und formt
einen kleinen Stiel, der bis auf den Boden reicht.
|
Die 'embryonale' Erdnuss befindet
sich in der Spitze des Stifts, der in den Boden eindringt. Der Embryo
dreht sich in eine Lage horizontal zur Bodenoberfläche und nimmt, wenn er
zu reifen beginnt, die typische Form der Erdnuss an. Die Pflanze blüht und
wächst weiter und kann schliesslich 40 oder mehr reife Früchte
produzieren. Je nach Typ oder Sorte dauert der Wachstumszyklus vom
Pflanzen bis zur Ernte etwa vier bis fünf Monate. Die Erdnuss ist eine
stickstoffbindende Pflanze. Ihre Wurzeln formen Knötchen, die den
Stickstoff der Luft absorbieren und so den Boden anreichern und Nah-
rung für die Pflanze
bereitstellen.
|
DR. MUTH Communications, Hamburg info@mprdrmuth.de |
|||||